Chinas Fusionsexperimente haben Durchbrüche bei extrem hohen Temperaturen erzielt und bringen die künstliche Sonne Schritt für Schritt näher an die Realität.
Lao Huang, ich habe gelesen, dass China Fusionsexperimente mit über hundert Millionen Grad erreicht hat. Ist diese „künstliche Sonne“ verlässlich?
Ja. Das wurde an einer Fusionsexperimentanlage der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Hefei erreicht, die bei extremen Temperaturen lange stabil laufen kann.
Hundert Millionen Grad klingen beängstigend. Wie hält das die Technik aus?
Der Schlüssel ist die magnetische Einschlusstechnik: Starke Magnetfelder „halten“ das heiße Plasma in der Schwebe, damit es die Wände nicht berührt.
Wie weit sind wir dann noch von echter Stromerzeugung entfernt? Ist das kommerziell nicht zu langsam?
Es ist langsam, aber es handelt sich um grundlegende Energietechnologie. Sie ist sauber, sicher und der Brennstoff ist nahezu unbegrenzt – das rechtfertigt langfristige Investitionen.
Mir ist auch aufgefallen, dass viele Länder an diesem Projekt beteiligt sind.
Genau. Kernfusion ist extrem komplex und erfordert globale Zusammenarbeit. Schafft es eine Generation nicht, macht die nächste weiter.
So gesehen geht es bei der künstlichen Sonne nicht um Geschwindigkeit, sondern um Geduld.
Ganz genau. Was die Zukunft wirklich erhellt, ist niemals eine Abkürzung.
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