Im Jahr 2026 liegen die durchschnittlichen monatlichen Lebenshaltungskosten von Studierenden bei etwa 1.744 Yuan. Mit 1.000 Yuan lassen sich kaum mehr als die Grundbedürfnisse decken, und Eltern und Kinder haben oft unterschiedliche generationenbedingte Vorstellungen vom Geldausgeben.
Meine Schwester hat gerade angerufen. Ihr Sohn ist erst seit etwas mehr als zwanzig Tagen an der Uni und bittet schon wieder um Geld. Selbst 1.500 Yuan im Monat reichen ihm nicht.
1.500 Yuan sind eigentlich gar nicht so viel. Ich habe eine Umfrage gesehen, nach der Studierende heute im Durchschnitt mehr als 1.700 Yuan im Monat brauchen. Vor zehn Jahren waren es nur etwa 1.200.
So stark ist das gestiegen? Meine Schwester sagt immer, dass ihr damals 300 Yuan gereicht hätten, und denkt deshalb, ihr Sohn würde das Geld verschwenden.
Die Preise in der Mensa sind längst nicht mehr wie früher. Drei Mahlzeiten am Tag kosten schon mehr als 30 Yuan. Allein fürs Essen sind das etwa 1.000 Yuan im Monat.
Und was ist mit der Handyrechnung, dem Ausdrucken von Unterlagen oder Geburtstagsgeschenken für Kommilitonen? Das kostet doch auch alles.
Genau, und zusammen kommt da einiges zusammen. Man kann von dem Jungen ja nicht erwarten, dass er jeden Tag im Wohnheim bleibt und keinen Kontakt zu seinen Kommilitonen hat.
Dann rate ich ihr, nicht einfach einen festen Betrag festzulegen. Der Junge soll erst einmal seine Ausgaben aufschreiben, und dann können sie gemeinsam darüber sprechen.
Das ist am besten. Sonst gibt es zwischen Mutter und Sohn wegen dieses Geldes ständig Streit.
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