Ein Abgeordneter des Nationalen Volkskongresses hat vorgeschlagen, die starre Aufteilung nach der Aufnahmeprüfung für die Oberstufe abzuschaffen. Das hat eine Debatte über Bildungsgerechtigkeit und Talentförderung ausgelöst.
Heute haben im Büro alle über eine Nachricht gesprochen. Darin hieß es, ein Abgeordneter des Nationalen Volkskongresses habe vorgeschlagen, die „Aufteilung nach der Aufnahmeprüfung für die Oberstufe“ abzuschaffen und Schulen zu verbieten, Schülerinnen und Schüler aus Gründen der Übergangsquote zum Verzicht auf die Prüfung zu drängen. Als Lehrerin hat mich das ziemlich überrascht.
Ich habe diese Nachricht auch gesehen. Vorgeschlagen hat das Yu Miaojie, der Präsident der Universität Liaoning. Er meint, dass sich in vielen Regionen die Verteilung auf allgemeinbildende Oberstufen und Berufsschulen nach einem festen Verhältnis zu einer starren Vorschrift entwickelt hat, als müsste man schon mit fünfzehn oder sechzehn die Richtung fürs ganze Leben festlegen.
Es fühlt sich tatsächlich ein bisschen so an, als würde das Gaokao vorverlegt. Manche Schülerinnen und Schüler mit durchschnittlichen Leistungen sind eigentlich noch nicht vollständig aufgeblüht, werden aber wegen eines einzigen Prüfungsergebnisses auf Berufsschulen verteilt, und die Eltern sind darüber sehr besorgt.
Er hat außerdem erwähnt, dass China sich derzeit in einer entscheidenden Phase des technologischen Wettbewerbs und der industriellen Modernisierung befindet. Wenn man Schülerinnen und Schüler zu früh aufteilt, könnte das die Talentreserve des Landes beeinträchtigen. Schließlich gibt es Kinder, die sich später entwickeln und deren Potenzial noch gar nicht sichtbar geworden ist.
Aber die berufliche Bildung ist doch auch wichtig. Früher haben wir oft gesagt, dass viele Wege nach Rom führen. Wenn sich alle in die allgemeinbildende Oberstufe drängen, wird das dann nicht zu einer anderen Art von Druck?
Deshalb geht es ihm nicht darum, die berufliche Bildung abzuwerten. Vielmehr will er den Schwerpunkt auf berufsbezogene Bachelorstudiengänge und technische Hochschulen legen, damit die berufliche Bildung mehr Entwicklungsspielraum bekommt, statt dass Absolventinnen und Absolventen der Mittelschule passiv dorthin gelenkt werden.
In der Nachricht hieß es auch, dass manche Schulen aus Gründen der Übergangsquote schwächeren Schülerinnen und Schülern andeuten, sie sollten nicht an der Aufnahmeprüfung teilnehmen, damit die Statistik besser aussieht. Ehrlich gesagt habe ich davon auch schon gehört.
Genau diese Praxis will er verbieten. Bildung sollte jedem Kind Chancen geben und nicht zu einem „Zahlenspiel“ werden. Langfristig sind Fairness und Wahlfreiheit vielleicht wichtiger als eine einzige Prüfung.
Nachdem ich deine Analyse gehört habe, finde ich wirklich, dass dieses Thema gründlich diskutiert werden sollte. Vielleicht liegt das eigentliche Problem nicht in der Aufteilung selbst, sondern darin, wann und auf welche Weise wir über die Zukunft von Kindern entscheiden.
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