Ein Lehrer und seine Schülerin diskutieren die Entwicklung des China–Lateinamerika-Forums und neue Trends in der internationalen Zusammenarbeit.
Meister, das China–Lateinamerika-Forum besteht nun schon seit zehn Jahren. Präsident Xi Jinping hat fünf große Projekte vorgeschlagen. Es scheint, als ob die Beziehungen in eine neue Phase eintreten. Wie sehen Sie das?
Ganz genau. In diesen zehn Jahren ist das Forum von einer kleinen Initiative zu einer ausgewachsenen Struktur gewachsen – wie ein Baum, der aus einem Setzling zu einem großen Baum wird. Es zeigt große Vitalität und Offenheit. Wichtiger noch: Diese Kooperation verkörpert das chinesische Prinzip der 'Harmonie ohne Einheitlichkeit'.
Aber warum gerade Lateinamerika? Ist Chinas Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Lateinamerika zu vertiefen, auch ein Ausdruck strategischer Klugheit?
Das ist eine sehr gute Frage, Mingyue. Obwohl China und Lateinamerika durch Ozeane getrennt sind, teilen sie ähnliche historische Hintergründe und Entwicklungsziele. Beide gehören zur globalen südlichen Hemisphäre. Wenn sie zusammenarbeiten, haben sie eine stärkere Stimme auf der internationalen Bühne. Das ist die Umsetzung der alten Weisheit 'Freundschaft mit Fernen, Umgang mit Nahen' – nur dass ‚Umgang‘ hier Zusammenarbeit und gemeinsamen Fortschritt bedeutet.
Tatsächlich scheint die Vertiefung der Beziehungen zwischen China und Lateinamerika auch eine neue Suche nach einem zukünftigen internationalen Ordnungsmodell zu sein, besonders da der Multilateralismus heutzutage unter Druck steht.
Richtig. Im Kern geht es beim Multilateralismus um Inklusion und gegenseitigen Nutzen, und genau das zeigt die Zusammenarbeit zwischen China und Lateinamerika. Besonders die von Präsident Xi vorgeschlagenen Projekte wie das 'Einheitsprojekt' und das 'Zivilisationsprojekt' sollen durch kulturellen Austausch ein Gleichgewicht zwischen unterschiedlichen Entwicklungsmodellen finden – das ist entscheidend für den Frieden und die Entwicklung der Welt in Zukunft.
Meister, meinen Sie also, dass der Erfolg des Forums nicht nur wirtschaftlich ist, sondern auch ein neues Modell für internationale Beziehungen darstellt?
Ganz genau. Es geht nicht nur um Handel und Wirtschaft, sondern um ein Beispiel für das Prinzip 'Gemeinsamkeiten suchen, Unterschiede bewahren'. Wie es in den Analekten heißt: 'Der Edle strebt nach Harmonie ohne Gleichheit, der Gemeine strebt nach Gleichheit ohne Harmonie.' Was wir anstreben, ist diese Weisheit, die Unterschiede respektiert und gleichzeitig gemeinsamen Frieden und Entwicklung fördert.
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